Interne Verlinkung: Ein stark unterschätzter SEO-Hebel

Interne Verlinkung: Ein stark unterschätzter SEO-Hebel

Guter Content ist das wichtigste Element einer funktionierenden Website, das steht auch in Sachen Suchmaschinenoptimierung außer Zweifel. Direkt danach kommen wohl bereits die perfekten Backlinks. Ein SEO-Hebel der aber nach wie vor gerne unterschätzt wird, ist die interne Verlinkung. Meiner Erfahrung nach ist eine sinnvolle und starke interne Verlinkung der Schlüssel zu guten Google Rankings. In diesem Beitrag möchte ich ein wenig genauer auf interne Verlinkungen eingehen und erklären, wie die Optimierung von internen Links funktioniert.

Kurz zur Wiederholung: Interne Links sind Verlinkungen von einer Seite der eigenen Website zu einer anderen Seite der eigenen Website. Oder anders ausgedrückt: Die Verlinkung einzelner Seiten innerhalb der gleichen Domain.

Wenn der User auf einen internen Link klickt, verlässt er die Website nicht, sondern landet lediglich an einer anderen Stelle. Interne Links eignen sich hervorragend dazu, den User auf Ihrer Website zu navigieren.

Google besucht Ihre Website normalerweise mehrmals täglich. Je „wichtiger“ und großer Ihre Website ist, desto häufiger werden sogenannte Google Bots (oder auch Google Crawler genannt) auf Ihre Website geschickt. Normalerweise besucht Google vor allem die wichtigen und starken Seiten Ihrer Website, also jene mit einem guten Ranking und vielen Aufrufen.

Neue Unterseiten werden von Google gerne „ignoriert“. Allerdings nicht aus Boshaftigkeit, sondern weil die Google Bots und Crawler diese neuen Unterseiten einfach nicht so gut finden.

Interne Links navigieren nicht nur den User auf Ihrer Website, sondern auch die Google Bots durch die Website. Einen Link auf Ihrer Startseite wird Google normalerweise recht rasch registrieren und bei entsprechend gutem Inhalt auch in den Index aufnehmen. Dass Google vor allem die interne Links zum besseren Verständnis der Website nutzt, hat auch Google-Mitarbeiter John Müller schon mehrfach erwähnt und bestätigt. Mit Hilfe der internen Verlinkung kann Google besser erkennen und verstehen, welche Content-Seiten thematisch zueinander passen und welche Webseiten Ihnen besonders wichtig sind. Um im SEO-Contest 2024 ganz vorne zu landen, setze ich beispielsweise einen harten internen Link auf das Keyword RankensteinSEO.

Wenn Sie Google beim Verstehen Ihrer Website behilflich sein möchten, sollten sie sogenannte Textlinks setzen. Bei Textlinks wird ein Wort im Text farblich hervorgehoben und leitet den User anschließend auf die gewünschte Website weiter. Das verlinkte Wort sollte möglichst genau beschreiben, welcher Inhalt sich hinter dem jeweiligen Link verbirgt. Denn das ist einerseits nutzerfreundlich und hilft andererseits auch den Suchmaschinen den Inhalt der verlinkten Webseite besser zu verstehen.

Generell sollten Sie beim Verlinken möglichst kongruent vorgehen, denn Suchmaschinen lassen sich recht leicht verwirren. Die internen Textlinks auf meiner eigenen Website bestehen beispielsweise zumeist aus maximal 3 Wörtern und sind außerdem möglichst überall gleich formuliert. Außerdem verlinke ich immer auf das passende Keyword, das den Inhalt auf der verlinkten Seite am besten beschreibt.

Um nicht lange um den heißen Brei zu reden, zeige ich Ihnen einfach, wie ein optimaler Textlink meines Erachtens auszusehen hat:

Trustlinks

Das Wort „Trustlinks“ fungiert in diesem Beispiel als Linktext (= Ankertext) und verlinkt zu einem meiner anderen Artikel. Anhand der Bezeichnung geht klar hervor, dass der verlinkte Artikel das Themengebiet „Trustlinks“ behandelt. Wenn Sie mit dem Maus-Cursor über den Link gleiten, wird zudem ein sogenannter Mouseover-Text angezeigt. Der Mouseover-Text gibt dem User zusätzliche Informationen zum Link und dem dahinterliegenden Inhalt. Um einen Mouseover-Linktext einzufügen, benötigt man allerdings ein gewisses Maß an Programmierkenntnissen.